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Lausitzer Fischgulasch

Das folgende Gericht stammt aus der Lausitz. Die Region im Osten Deutschlands ist bekannt durch ihre ausgedehnte Teichlandschaft, in der Süßwasserfische wie Zander, Hecht und Karpfen gezüchtet werden. Natürlich können für die Zubereitung dieses schnellen Gerichtes auch andere Fische Verwendung finden. Selbst gefrorenes Fischfilet aus dem Handel eignet sich dazu.

Zutaten
800 g Fischfilet
3 in Streifen geschnittene Zwiebeln
1 geraspelte Möhre
½ in Streifen geschnittene Fenchelknolle
½ L Fischfond
50 g Butter
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
Öl
feingehackter Dill

Zubereitung
Bei der Zubereitung von Fischgulasch ist zu beachten, das Fische eine sehr kurze Garzeit benötigen. Es empfiehlt sich diese extra zu braten, damit sie nicht zerfallen.
Das Gemüse im Öl, in einer nicht zu kleinen Kasserolle, bei geringer Hitze, leicht anschwitzen. Mit dem Fischfond auffüllen und abgedeckt etwas köcheln lassen. Es dauert nur ein paar Minuten, schließlich soll das Gemüse noch etwas „Biss“ haben. In der Zwischenzeit das Fischfilet (möglichst aus verschiedenen Arten zusammengestellt) in Stücke schneiden, leicht salzen, in Mehl wenden und in der Butter braten. Wenn sie fast gar sind, in die Kasserolle zum Gemüse geben und nochmals kurz aufkochen. Sofort vom Herd nehmen und mit den Gewürzen und dem Zitronensaft kräftig abschmecken. Alles noch ein paar Minuten zugedeckt ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Dill bestreuen.
Zum Fischgulasch aus der Lausitz reicht man Salzkartoffeln oder Weißbrot. Dazu passt ein spritziger, trockener Weißwein oder ein herbes Bier.

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