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Die Welt der Messer

Messer muss nicht gleich Messer sein. Im Gegenteil, wer sich dazu entschließt ein hochwertiges Messer zu kaufen, wird bald merken, dass es eine Vielzahl an Messern auf dem Markt gibt.

Ein typisches Unterscheidungsmerkmal eines Messers ist neben seiner Größe die Klinge. Diese kann glatt geschliffen sein, aber auch eine Gehrung wie eine Säge aufweisen.

Meistens ist mit Messer das typische Küchenmesser gemeint. Ein Küchenmesser gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Im folgenden erfahren Sie einige wissenswerte Tipps zum Thema Messer.

Gemüsemesser

Welche Küchenmesser gibt es?

Ein Küchenmesser besteht in der Regel aus einem Schaft und einer darin eingelassenen Klinge. Je nach Art und Beschaffenheit der Klinge gibt es unterschiedliche Messerarten und deren Verwendungszweck. Neben einem Universal- oder Allzweckmesser, dass verschiedene Bedürfnisse erfüllen soll, unterscheidet man zwischen weiteren Messerarten. Dazu zählen:

  • Ausbein-, Tranchier- oder Fleischmesser
  • Buntmesser
  • Filiermesser
  • Gemüsemesser, Frucht- oder Obstmesser
  • Tomatenmesser
  • Brotmesser
  • Hōchō
  • Käsemesser oder Parmesanmesser
  • Kochmesser
  • Tournier oder Schälmesser
  • Lachs- oder Schinkenmesser
  • Wiegemesser

Neben der Form der Klinge, die signifikant für die jeweilige Messerart ist, spielt auch das Material eine entscheidende Rolle, wie scharf es schneidet. Wer schon mal Fleisch wie Gulasch zubereitet hat, weiß, dass es von Vorteil ist ein gutes Fleischermesser zu besitzen. Es gibt Messer, die speziell gehärtet sind oder einen besonderen Schliff aufweisen. Messerhersteller aus Deutschland, Japan und Frankreich haben sich auf diesem Gebiet einen Namen machen können. Daneben gibt es auch preisgünstige Messeranbieter aus China, Portugal und Spanien.

Das Material macht's

Brot schneiden

Gewöhnlich wird dein Messer aus Stahl gefertigt. Wichtig ist vor allem, dass ein Messer rostfrei ist. Würde sich Rost auf der Klinge abbilden, so könnte dieser den Geschmack der zubereiteten Gerichte verfälschen. Auf dem Stahlmarkt konnten sich speziell der amerikanische und japanische Messerstahl etablieren. Das japanische Küchenmesser namens Hōchō ist für seine Schärfe hoch geschätzt. Auch Fleischermesser aus Japan werden gerne gekauft. Doch neben der Metallklinge gibt es auch Keramikklingen. Keramikklingen können ebenfalls sehr scharf sein und nutzten sich ähnlich wie Stahlklingen ab. Jedoch ist das Schleifen eines Keramikmessers nur bedingt möglich. Oft kommt es zu Brüchen beim Schleifen der Klinge.

Messer richtig schärfen

Auch das hochwertigste Messer nutzt sich mit der Zeit ab! Das ist jedoch kein Grund zu Sorge. Wird ein Messer stumpf, so lässt es sich mit einigen Handgriffen wieder nachschleifen. Im Handel gibt es verschiedene Werkzeuge, um ein Messer wieder zu schärfen. Dazu zählen:

  • Wetzsteine
  • Wetzstahl
  • spezielle manuelle und motorbetriebene Messerschärfer

Das Prinzip beim Messerschärfen ist stets gleich. Ob Stein, Stahl oder Wetzvorrichtung – das Messer muss in einem steilen Winkel entlang des Steins oder Stahls abgezogen werden. Beim Wetzstein wird gerne noch Wasser hinzugefügt, damit die Klinge sauber über den Stein gleiten kann. Mechanische Messerschärfer bieten eine Auflagekante, in welche das zu schärfende Messer eingelegt wird. Diese Auflagekante bietet im Normalfall den günstigsten Winkel, um ein Messer entlang seiner Kante zu schärfen.

Messer pflegen

Nach dem Gebrauch muss jedes Messer einmal gewaschen werden. Doch es gibt Leute, die eine Philosophie aus dem Messerwaschen machen. Denn es gibt Behauptungen dahingehend, dass Messer nicht in die Spülmaschine gehören. Ob diese Behauptung richtig ist, sei erst einmal dahingestellt. Ein hochwertiges Messer sollte demnach unter fließendem Wasser mit etwas Spülmittel abgewaschen werden. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Oberfläche abstumpft und es zu Korrosionsschäden am Messer kommt.