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Leckeres Gulasch mit Gewürzen aus Tausendundeiner Nacht

Jeder, der gerne kocht, weiß um die magische Würzkraft von Gewürzen! Ohne Gewürze würde das beste Essen nur einen faden Geschmack im Mund hinterlassen. Doch Gewürze schaffen es allein durch Ihren Einsatz selbst eine Butter oder ein Öl in eine Delikatesse zu verwandeln, die für  stundtenlangen Nachgeschmack sorgt. Wir kennen es alle vom Chipsessen. Probiert man einen Chip, so kann man nicht davon lassen, immer wieder in die Chipstüte zu greifen, da uns das Aroma der Chips immer wieder dazu einlädt noch einmal zu probieren. Ein Beutel Kartoffel ohne Geschmack hingegen würde kaum jemand dazu animieren, weiter zu essen. Es liegt somit an der Kraft der Würze!


Die Kraft der Gewürze

Gewürze sind sehr vielfältig und machen den Geschmack einer ganzen Kultur aus! Wir erinnern uns dabei an das Essen beim Griechen, Chinesen oder Inder. Was glauben Sie, macht die Küche eines Landes aus? Im Prinzip handelt es einzig und allein um die Kraft der Gewürze, die in der heimischen Küche eingesetzt wird. Die Küche der Inder lebt von feurigen, lieblichen Gewürzen wie Koriander, Zimt, Curry und Chili während die griechische Küche vor allem von dem Aroma des Knoblauchs und Zitronen lebt. Denn allein die Zutaten „Fleisch, Fisch und Gemüse“ machen kein vollwärtiges Menü aus. Fügt man jedoch diesen Hauptbestandteilen einen Hauch von Würze bei, so erhält man wahre kulinarische Delikatessen, die selbst in hochwertigen Lokalen nicht anders eingesetzt werden. Wer schon einmal in vollen Zügen dinniert hat, weiß, dass ein Gericht erst zur vollen Genussreife kommt, wenn es optimal gewürzt ist. Doch die wenigsten wissen, dass die von uns eingesetzten Kräuter nicht nur unserem Gaumen schmeicheln. Denn in der richtigen Dosis eingesetzt, können Kräuter sogar heilen oder gar ein Antibiotikum ersetzen. Wer somit mit den richtigen Kräutern seine Speißen verfeinert, tut auch seiner Gesundheit was Gutes!


Die Vielfalt der Gewürze

Es gibt etliche Gewürze auf dem Markt. Doch die meisten beschränken sich beim Einkaufen auf die typische Würze wie Pfeffer, Paprika, Zimt, Currry und Salz. Dabei erleben wir sogar in den Supermärkten eine zunehmende Vielfalt am Gewürzangebot, denn mit der steigenden Popularität an internationalen Gerichten steigt auch die Nachfrage nach exotischer Würze. Speziell IN-Gerichte bringen zunehmende Vielfalt in die heimischen Würzregale. Denken wir an den einfachen Tomate-Mozarella-Teller, so fallen uns zwangsläufig die dazugehörigen Gewürze wie

  • Oregano
  • Basilikum
  • Knoblauch
  • Salz

ein, die diesem einfachen Gericht den letzten Pfiff verpassen. Das IN-Getränk Hugo bracht mit einem Schlag frische Minze in die Obst- und Gemüseabteilung unserer Supermärkte. Im folgenden möchte ich Ihnen einige Länder und deren bevorzugten Gewürze vorstellen:

Indien

  • Bockshornklee
  • Amchoor
  • Cassia
  • Chili
  • Curry
  • Fenchelsamen
  • Garam Masala
  • Kurkuma
  • Kardamom
  • Koriander
  • Kreuzkümmel
  • Senfkörner


Italien

  • Salbei
  • Rosmarin
  • Oregano und Majoran
  • Basilikum
  • Thymian
  • Petersilie
  • Minze
  • Dill
  • Fenchel
  • Knoblauch
  • schwarzer Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Safran
  • Lorbeerblatt


China

  • 5-Gewürzmischung (aus dem Asia-Laden)
  • Sternanis (Badian)
  • gemahlener Koriander
  • frischer Ingwer
  • Sesamsamen


Ungarn

  • Paprika (mild, scharf)
  • schwarzer Pfeffer
  • Sellerie
  • Knoblau
  • Bärlauch


Orient

  • Ajowan 
  • Baharat
  • Bockshornklee
  • Kardamom
  • Koriander
  • Kreuzkümmel
  • Kurkuma
  • Limonen gemahlen
  • Naneminze
  • Nelken
  • Minze
  • Paprika
  • Pfeffer
  • Rosenblütenblätter
  • Safran
  • Schwarzkümmel
  • Sumagh
  • Teufelsdreck
  • Za'atar
  • Zimt

Wir Mitteleuropäer haben natürlich auch das eine oder andere Gewürz, das bei uns heimisch ist. Dazu gehören unter anderem der Beifuss und der Bärlauch. Dennoch kennen die wenigsten ihre eigenen Kräuter und kochen mit Vorliebe mit den importierten Kräutern aus der ganzen Welt, die mittlerweile überall erhältlich sind.
 

Das eigene Gulasch perfekt würzen

Wer sich in die Welt der Kräuter eingelesen hat, weiß, dass jedes Gericht von der Würzkraft des eignen Gewürzregals lebt. So ist es auch mit dem Gulasch. Natürlich kann jeder ein Gulasch mit den Gewürzen vor Ort würzen, dennoch schmeckt das original ungarische Gulasch nach Paprika, die in der Sonne Ungarns gereift ist. Der landestypische Geschmack von Gulasch ist nur in dem Gericht zu finden, dass mit Gewürzen verfeinert wurde, welches aus dem Ursprungsland des Gulasch stammt. Dabei wird der Preis bei Gewürzen oft überbewertet, denn denkt man an die Fertiggerichte aus dem Supermarkt, so sind diese alles andere als kostengünstig verglichen mit einer Gewürzdose, die monatelang das perfekte Menü verfeinern kann. Probieren Sie es selber und kochen Sie mit authentischen Zutaten, die den Geschmack eines Landes in Ihre Küche zaubern.

Das perfekte ungarische Gulasch

Natürlich schmeckt das original ungarische Gulasch mit Abstand am besten. Und auch wir hierzulande kochen es gerne nach. So ist man oft auf der Suche nach dem perfekten Gulasch-Rezept. Kennen Sie einen Ungarn, so lassen Sie sich am besten von ihm beraten. Ist dies jedoch nicht möglich, können Sie sich beim Zubereiten Ihres Gulasch an folgende Zutaten halten:

  • 1/2 Kg Fleisch vom Schwein  oder Rind
  • 2 Zwiebeln
  • 1 TL Brühe, instant
  • 100 g Tomatenmark
  • 5 Knoblauchzehen
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Prise    Paprikapulver, rosenscharf , schwarzer Pfeffer, Majoran, Kümmel
  • Salz , Zitronensaft
  • Fett zum Braten


Fett, Fleisch mit den Zwiebeln und Knoblauch anbraten, aus restlichen Gewürzen eine Soße mischen und ebenfalls dem Fleisch beimengen, kochen lassen. Es gibt etliche Variationen für ein ungarisches Gulasch. Wie man es selber bereitet hängt ganz von dem Koch und seinen Gästen ab. Auch was das Fleisch angeht, so werden gerne die unterschiedlichsten Zutaten dafür variiert. Dennoch überzeugt das ungarische Gulasch mit seinem frischen Tomatengeschmack gepaart mit einem Hauch Paprika die meisten Feinschmecker unter den Gulaschliebhabern.

 

Quelle Fotos: pixabay.com