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Leinöl und andere Speiseöle - welches ist das Richtige für mich?

Im Einzelhandel findet man heutzutage eine große Auswahl an den verschiedensten Speiseölen, sodass man als Kunde die Qual der Wahl hat. Dabei schmecken die vielen Speiseöle nicht nur unterschiedlich, sondern sie werden ebenfalls differenziert eingesetzt.

Das A und O der Speiseöle
Ein sehr bekanntes Speiseöl ist beispielsweise das Leinöl. Es wird, wie der Name bereits andeutet, aus Leinsamen gewonnen und sollte vor Licht und Wärme geschützt werden, da es darauf sehr empfindlich reagiert. Es ist eine hervorragende Begleitung zu rohem Gemüse und Pellkartoffeln.  Fleisch kann man sehr gut mit BIO Leinöl anbraten. Eine weitere sehr bekannte Sorte ist das Erdnuss-Öl, dass man aus den geschälten und fettreichen Kernen der Erdnusspflanze gewinnt. Oftmals verkauft der Einzelhandel dieses Öl auch gemischt mit anderen Sorten. Es ist aufgrund seines sehr milden Geschmacks hervorragend für Salatmarinaden sowie zum Braten und Dünsten geeignet. Ein geschmacksneutrales Öl ist das Maiskeim-Öl, das aus den Keimen der Maiskörner gepresst und danach gereinigt wird. Es ist zum Braten und Dünsten ebenso gut geeignet, wie für Salate und zum Backen.

 

Olivenöl - der Evergreen

Sehr beliebt ist auch das Olivenöl, das je nachdem, wo es gewonnen wird, kräftig grün oder auch trüb bis hin zu hellgelb und klar ist. Das Öl wird aus den reifen Früchten der Olivenbäume gewonnen. Hier werden in der Regel drei Pressungen vorgenommen. Geschmacklich am besten ist das naturreine Olivenöl, dass kalt geschlagen oder -gepresst wird und das aus der ersten Pressung stammt. Gekennzeichnet wird es mit "extra virgine" oder "extra". Es eignet sich wunderbar für die verschiedensten südländischen Gerichte sowie für Salate. Dabei begeistert es mit seinem Olivengeschmack, der von mild fruchtig bis hin zu kräftig, mit einer gewissen, leichten Schärfe gehen kann. Im Handel gibt es für diese Öle, die aus den EG-Ländern stammen, die Bezeichnungen "Olivenöl", das eine sehr einfache Qualität mitbringt sowie "natives Olivenöl", welches weniger aromatisch ist und über eine mittlere Qualität verfügt. Dazu gibt es noch "natives Olivenöl extra", das die höchste Qualität mitbringt und den Kennzeichnungen wie beispielsweise "extra vergine" und "kalt gepresst" entspricht.

 

Öl aus dem Kern der Blume

Ein sehr häufig verwendetes Öl ist das Sonnenblumenöl, das man aus den Kernen der Sonnenblume gewinnt. Es ist kalt gepresst sehr köstlich und bringt einen milden, nussigen Geschmack mit. Zudem hält sich diese Ölsorte sehr lange und kann für die verschiedensten Salate sowie zum Backen, Braten und Dünsten verwendet werden. Kräuter-Öl dagegen gibt es in unterschiedlichen Öl-Sorten, die mit den verschiedensten Kräutern versehen werden, wie etwa Dill oder Estragon. Dabei werden in der Herstellung nur frische Extrakte oder Kräuter verwendet. Es ist sehr würzig und bietet sich vor allem zum Marinieren von Fleisch sowie für Salate an.

Bei der Nutzung der jeweiligen Speiseöle kommt es auf den eigenen Geschmack ebenso an, wie auf die gewünschte Verwendung. Das jeweils genutzte Öl bringt immer ein gewisses, eigenes Aroma mit.

 

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